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Aufbrüche Künstlerinnen des Art Club

Krems an der Donau, Landesgalerie Niederösterreich

  • Susanne Wenger, “Die Vögel sind nicht eingeladen“, 1947 Susanne Wenger, “Die Vögel sind nicht eingeladen“, 1947 © Courtesy: Susanne Wenger Archiv

Eintritt: 10

einmalig freier Eintritt mit der Niederösterreich-CARD

Beschreibung

Die Ausstellung macht sich auf die Spuren starker Frauen in der österreichischen Kunstszene in einer weitgehend unentdeckten Epoche: nämlich in der Zeit von 1945 bis zur Feministischen Avantgarde der 1970er-Jahre. Dieser Abschnitt brachte herausragende Künstlerinnen wie Maria Biljan-Bilger, Susanne Wenger und Maria Lassnig hervor, die das Kunstschaffen der Nachkriegszeit gründlich aufmischten.

Nach dem 2. Weltkrieg vereinten sich Künstler/innen, die mit der Ästhetik der diktatorischen Regime, vor allem der nationalsozialistischen, nichts zu tun haben wollten, im internationalen Art Club Wien. Auch Persönlichkeiten, die sich im politischen Widerstand engagierten, wie etwa Maria Biljan-Bilger und Susanne Wenger, waren Mitglieder. Viele der Künstlerinnen des Art Club waren Malerinnen. Biljan-Bilger arbeitete als Keramikerin und Bildhauerin. Johanna Schidlo war in den 1950er- und 1960er-Jahren als Tapisseriekünstlerin äußerst prominent. Des Weiteren sind in der Ausstellung Arbeiten von Gerhild Diesner, Marcia Hopman, Agnes Muthspiel, Hilda Polsterer und Ursula Schuh-Diedrich zu sehen.

Einige der Künstlerinnen des Art Club schafften den Aufbruch über ihr Land hinaus, nach Greta Freist vor allem Maria Lassnig und Susanne Wenger. Letztere war bereits 1947 erstmals in Paris. Und noch bevor die Postmoderne nach dem Aktionismus in Wien ankam, wirkte Wenger in Afrika. Gemeinsam mit einheimischen Künstler/innen errichtete die Malerin, Textilkünstlerin und Bildhauerin einen heiligen Hain der Joruba, der durch den Kolonialismus verkommen war. Seit 2005 ist dieser Wald mit ihren Archiskulpturen UNESCO Weltkulturerbe. Wenger schaffte es, die europäische Kunst mit der afrikanischen zu vereinen.

Die größte internationale Bekanntheit erfuhr Maria Lassnig, nicht nur durch ihren Amerikaaufenthalt, sondern auch durch ihre vielen Beiträge zu Documentas und Biennalen.
Kurator/innen: Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Christian Bauer
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Informationen und Eintrittskarten bei

Landesgalerie Niederösterreich

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Museumsplatz 1
3500 Krems an der Donau
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